Wochenmail vom 02.12.2001

Guten Tag liebe Freundinnen und Freunde,

heute mal zeitig aus den Federn gekommen, schon einen kleinen Job erledigt, will ich mich gleich an die Wochemail machen, bevor irgend etwas anderes zeitraubendes passiert.
Wieder ist ein Monat zu Ende gegangen – am vergangenen Freitag fand wieder das offene Monatstreffen der TransSisters statt. Aus wichtigen Gründen konnte ich zwar dieses mal nicht teilnehmen, doch ich höre, dass das Treffen wie gewohnt gut besucht war. Es ist ja häufig eine recht angenehme Mischung zwischen aktiven Transgendern, Ihren Partnerinnen und Partnern, einfach nur interessierten Menschen und denen, die erst mal nur einen Kontakt suchen, sich vielleicht später mal entscheiden, den kleinen heimlichen „Fummel“ in diesem Kreise auszutragen. Für so manche und manchen steht an solchen Abenden schon die Frage „was ziehe ich denn nun an?“ Grundsätzlich ob männlich oder weiblich und wenn weiblich, ja was denn nun?
Ich komme darauf, weil ich mich am vergangenen Samstag in genau dieser Situation befunden habe. Mal einfach so mit einigen Freundinnen verabredet war ein Abendessen geplant, wir hatten uns lange nicht gesehen, wollten endlich mal wieder in Ruhe schwatzen. An solchen Tagen beginnt meine innere Vorbereitung auf das Ausgehen schon etliche Stunden vor dem eigentlichen Ereignis. Wenn ich mir bewusst mache, was mir im Laufe des Tages so alles durch den Kopf gegangen ist, kann ich heute wohl erst wirklich nachvollziehen was in den Köpfen meiner (inzwischen verflossenen) Partnerinnen und wohl auch so ziemlich jeder Frau vorgeht. Der Kleiderschrank ist prall gefüllt mit Garderobe für so manchen Anlass und zudem etlichen Stücken, die eigentlich so richtig nicht mehr passen. Nach dem Öffnen der Schranktür der weithin bekannte verzweifelte Ausruf: „Was ziehe ich nur an? Ich habe nichts vernünftiges anzuziehen!“ Und doch ist der Schrank proppevoll. Genau so habe ich mich am Samstagmittag beim ersten zaghaften Blick in den Kleiderschrank gefühlt. Nun, ich bin keine Frau, doch mein Sabine-Kleiderschrank enthält inzwischen mindestens sechs oder sieben tragbare Stücke und natürlich einen ganzen Haufen Teile, die ich ewig nicht getragen habe, von denen ich mich aber dennoch nicht trennen kann.
Ach, wie einfach haben es doch die Männer unter uns! Ein Mann kennt eigentlich nur drei Bekleidungsvarianten: Freizeit (Jeans und Pulli – Farbe und Zustand egal); Geschäft (leger und sportlich – viele Teile fast täglich tragbar) und „ganz gut“ (der unvermeidliche graue Anzug und vielleicht noch ein schwarzer für Hochzeiten und Beerdigungen – hält ewig, weil, geheiratet und gestorben wird ja nicht so oft).
Frau fragt sich bei der Auswahl der Kleidung eher nach ihrem inneren Gefühl und ich annähernd genau so. Wichtig ist zunächst der Anlass: Shopping – das kleine unauffällige Stadtkostüm ist gefragt, frau will ja nicht unbedingt auffallen. Theater oder so: Das kleine Schwarze oder weiblich elegant. Abendessen mit Freundinnen und offener Ausgang des Abends: elegant und dennoch „Bar“-tauglich. Letztlich Party: Wirklich chic vielleicht sogar auffällig. Doch der Anlass bestimmt die Entscheidung nicht allein. Das Gefühl sagt auch, wie die Bekleidung (darüber und auch darunter) beschaffen sein soll. Sexy hat häufig unbequeme Komponenten, bequem ist oft zu wenig sexy. Und dann wird es erst richtig kompliziert: Welche Farbzusammenstellung ist angesagt, besser, welche Farben entsprechen dem momentanen Gefühl. Ist das alles selektiert, muss noch geklärt werden, ob die notwendigen Accessoires (Schuhe, Strümpfe, Tasche, Nagellack, Lippenstift, Schmuck etc) auch wirklich zur Verfügung stehen. Aus dieser, sicher unvollständigen Auflistung ergibt sich trotz überfüllten Kleiderschrankes nur ein logischer Schluss: „Ich habe nichts vernünftiges anzuziehen! – richtige Männer haben es doch viel einfacher!“
Manche( r) von Euch wird sicher denken: „Jetzt dreht Sabine durch! Meine Kollektion ist gerade mal so groß, wie in mein kleines Versteck in der Garage rein passt und die redet von Anlässen, Accessoires und Gefühlen!“ Doch Halt, Stop! Genau darum geht es doch. Es geht um Gefühle. Gefühle die die meisten von uns ausleben in dem sie Frauenkleidung tragen. Da geht es, wie des Öfteren schon erwähnt, zunächst um solche Kleinigkeiten wie eine Strumpfhose, vielleicht auch Strümpfe, einen Slip, ein Hemdchen, einen BH, ein Paar Schuhe, einen Rock ein Kleid und  und und. Jede( r) von uns genießt das eine oder andere Detail und irgendwann, spätestens beim ersten „öffentlichen“ Ausflug, die gesamte Komposition. Ich behaupte, dass diese Komposition bei einem Transgender-Menschen weit bewusster gestaltet wird, als bei so mancher Schonimmerfrau. Und ich weiß von vielen Freundinnen (und natürlich auch von mir), dass die eigentliche Würze im Detail liegt. Ich für meinen Teil genieße die Auswahl eines jeden dieser Details der Gesamtkomposition und befrage zu jedem mein Gefühl, ob ich das zu diesem Zeitpunkt und genau so haben will – oder wenigstens ertragen kann.
Schon vor einigen Wochen kursierte durch das Internet ein Fragebogen einer Hamburger Studentin der „Akademie für Mode und Design“, die im Rahmen ihrer Diplomarbeit Transvestiten und CrossDresser nach ihren Bekleidungsgewohnheiten und natürlich Ihren Wünschen befragte. Mal abgesehen von den allgemeinen Fragen zur Zielgruppenbeschreibung, fragt sie auch nach ganz spezifischen Passformproblemen – das Thema ist ja allgemein bekannt - die der weibliche Anatomie angepasste Konfektion verursacht schon einige Probleme an einem eigentlich männlichen Körper, dreist bei Auswahl der entsprechenden Konfektionsgröße. Ich ärgere mich selbst gelegentlich darüber, dass die Träger meines BH’s oder die Ärmel eines Pullis eigentlich etwas länger sein könnten und dass sich bei mir an der Stelle, an der selbst eine korpulente Frau eine Taille hat, der Bauchansatz befindet. Na und die „Volumenprobleme“ im Schritt von Bodys oder Damenslips brauche ich ja wohl nicht weiter zu beschreiben. Ärgerlich, weil die Suche nach adäquater Bekleidung für einen männlichen Körper unvergleichlich schwerer ist und über wirklich tragbare Schuhe der Größe 43 will ich erst gar nicht reden. Doch irgendwann habe ich mich darauf eingestellt. Besagte Studentin stellt nun, fast abschließend, die Frage ob es denn Sinn machen würde eine eigene Kollektion für Transgender zu entwickeln. Nee, eigentlich fragt sie ja nur, wie eine solche Kollektion heißen könnte. Ich bin da in der Beurteilung unsicher. Zunächst erst einmal hatten wir hier in Berlin ja schon einen Laden (Transformation), der entsprechend angepasste Ober- und Unterbekleidung angeboten hatte und der ist ja bekanntlich inzwischen (vermutlich wegen wirtschaftlicher Probleme) dicht gemacht. Die dort vertriebenen vorwiegend englischen Modelle waren wohl auch sündhaft teuer. Doch das haben kleine Kollektionen nun mal so an sich und ich vermute mal, dass jede andere TG-Kollektion auch nicht bedeutend preiswerter sein kann.
Nun stelle ich mir mal für einen Augenblick vor, dass ich genügend Geld zu Verfügung hätte um in einem solchen Laden einzukaufen. Sicher würde ich mich für das eine oder andere Stück, insbesondere wo die rein männliche Anatomie eine entscheidende Rolle spielt, interessieren. Doch ich bin mir nicht sicher, ob ich auf Dauer auf meine Besuche in der Damenabteilung einschlägiger Kaufhäuser und Boutiquen verzichten würde oder gar meine Kleider in der Herrenabteilung kaufen wollte. Nein, es ist die Vielfalt, der landauf landab gebotenen Damenbekleidung, die mich interessiert und begeistert und, es ist auch die Zielgruppe (nämlich „richtige“ Frauen) für die diese Bekleidung hergestellt wird, die mich in die einschlägigen Geschäfte treibt. Und doch finde ich das Thema der Arbeit bedeutend, weil auch auf diese Weise ein Verständnis für die gesamte Transgender-Problematik erzeugt wird. Vielleicht liest ja der eine oder andere Konfektionshersteller darin und ist eher bereit auf unsere Sonderwünsche einzugehen. Vielleicht gibt es ja eines Tages überall in den Damenabteilungen der Kaufhäuser oder wenigstens im Versandhandel sogenannte „TG-Zwischengrößen“ für alle beliebeigen weiblichen Kleidungsstücke. Schön wäre das schon.
Doch das Grundproblem beim Öffnen meines Kleiderschrankes bleibt sicher weiter bestehen: „Ich habe nichts vernünftiges anzuziehen! – richtige Männer haben es doch viel einfacher!“

Viele liebe Grüße bis zur nächsten Woche!
Sabine B.

Wochenmail vom 09.12.2001

Guten Tag liebe Freundinnen und Freunde,

„... auf der Reeperbahn Nachts um halb eins...“ Gestern ist es endlich passiert! Sabine hat sich in angenehmer Begleitung einen Reeperbahnbummel, mit all seinen Höhen und Tiefen gegönnt. Hintergrund der Aktion ist, dass ich mich für die letzten Wochen des Jahres aus Berlin verabschiedet habe, mich im Hamburger Großraum aufhalte und mich dann natürlich auch für die wohl berühmteste Attraktion der Stadt interessiere. Der Plan an sich ist schon einige Wochen alt nur das Programm war noch nicht klar. Theater sollte sein, natürlich ein Besuch in den verruchtesten aller Bars entlang der „Sündenmeile“ und (ganz nach Kondition) ein abschließendes Frühstück auf dem Fischmarkt. All das sollte sich in der vergangenen Nacht ganz spontan ergeben.
Was liegt für Trans näher, eine der viel gelobten Travestie-Shows im über die Landesgrenzen hinaus bekannten „Pulverfass“ zu besuchen. Gerade wieder neu eröffnet – an der Reeperbahn, verspricht das Prospekt einen Abend „.. für Liebhaber des schönen Scheins und kessen Liedern, von eindeutig bis zweideutig. Eine Explosive Mixtur aus schriller Komik und Klamauk mit einer guten Priese Erotik..“ Auch die Ankündigung der „Crazy Boys“ mit ihren „Prachtstücken“ konnte nicht schrecken, schließlich sind wir ja auf der Reeperbahn und schließlich wollte ich schon immer wissen, was Frauen wirklich wollen und sie wirklich ausflippen lässt. Anruf bei der Theaterkasse am Vortag, Kartenreservierung, rein ins chice rote Kostüm, rechtzeitiges Erscheinen sichert die besten Plätze. Erlebt haben wir ein frisch renoviertes Revuetheater (ach nein es ist ja Kabarett) mit einer kleinen gut mit wartenden Gästen besuchten Bar im Eingangsbereich. Erlebt haben wir zudem eine chaotische Organisation des Besucherstromes und hoffnungslos überfordertes Personal. Nun ja, ich denke, das muss sich alles noch einspielen. Und doch konnten wir nach einigen Wirrungen und mit etwas List einen guten Platz in Bühnennähe ergattern.
Verwundert war ich zunächst schon, dass ich wohl der (die) einzige Trans im Publikum der kommenden Veranstaltung war, hatte ich doch gehofft, dass sich noch mehr Trans-Menschen für das aktuelle Programm interessieren. Die Show selbst machte mir klar, dass ich mich mit meinen inhaltlichen Ansprüchen wohl im Irrtum befand. Mal abgesehen von einer wirklich bemerkenswerten Adaption auf die unvergessliche Zarah Leander und wirklich nur einem einzigen toll gemachten Kostüm, wurde eher durchschnittliche und zum Teil sogar peinliche Unterhaltung geboten. Bedient wurden vor allem die landläufigen „Stammtischparolen“ über Männer im Frauenfummel. Wirklich umjubelte Höhepunkte waren die Augenblicke in denen dann endlich die Frage „Ob Mann ob Frau, wer weiß das schon genau“ durch wahrhaft nackte Tatsachen geklärt wurde. Oh, ich bin nicht dagegen, dass auch Trans sich mal wirklich entblättert und kann auch (wenngleich nicht ganz ohne eine gewisse Portion Neid) ganz gut damit leben, dass die anwesenden „Damen“ den eher plumpen „Präsentationen“ der Crazy Boys etwas abgewinnen. Wirklich gestört hat mich die Grundstimmung im Saal: „Hey, heute hau’n wir auf die Pauke, zeigt endlich, was ihr habt!“ Ein vielleicht beabsichtigter künstlerischer Anspruch guten Kabaretts war für mich an diesem Abend nicht erkennbar. Die Masse des Publikums war wohl auch nicht darauf aus, außer vielleicht die kleine Transe Sabine und ihre Freundin und den diversen Besuchern, die das „Theater“ vorzeitig verlassen haben. Schade, Kultur kann es eigentlich nie und nirgends genug geben.
Die begonnene Nacht schrie förmlich nach Rettung. Also ab auf „die Meile“. Erste Station ein prunkvolles Spielkasino. Fehlanzeige. Die Spieltische werden Samstags schon um zwei Uhr geschlossen, Spielautomaten können eine Stunde länger gefüttert werden. Das und auch das gesamte Ambiente war dann doch nicht unser Ding. Weiter. Hier und da ein kurzes Gespräch mit einem Einlasser, einer Einlasserin, ein Blick ins Innere der Bar, Mädchen beim Table Dance und rings herum große Augen über rasierten und unrasierten Bärten – nix mit wirklich Kick oder vielleicht sogar angenehmen Ambiente. Dann doch die „Monika-Bar“, gleich neben der Großen Freiheit Nummer 7, eine Transsexuellen-Bar (oder so). Wenigstens ein Gläschen Wein sollte es schon sein. Auch hier nix Besonderes und nur ein paar bedeutungslose Worte mit „Angelika“ aus Venezuela, ein Geschäft war wohl nicht zumachen, die anderen „Mädels“ liefen eher einsam im Raum herum. Die Uhr ging bereits auf 3:30 Uhr, Einkehr in die „Rote Katze“, eine kleine Bar mit ortsüblicher Getränkekarte (jedes Getränk 25 Mark, egal ob Wasser, Cola oder Kaffe mit Weinbrand – außer Bier, das gab’s schon für 8 Mark), dafür aber eine angenehme Lautstärke der Musik und weniger eindeutig gieriges Publikum. Ups, hier wurde ich zum ersten mal an diesem Abend deutlich als nicht ganz „gewöhnliche Frau“ wahrgenommen. Ein paar junge Burschen aus Bad Doberan konnten sich mehr oder weniger anzügliche Bemerkungen nicht verkneifen. Minuten später haben wir gemeinsam an einem Tisch gesessen und angenehm miteinander geplauscht. Trans ist eigentlich nicht wirklich ein Problem. Wie das so geht! Von ganz allein kommt man (frau) ins Gespräch. Übrig bleibt ein besser informierter Gesprächspartner auf der einen und ein wenig mehr Selbstbewusstsein auf der anderen Seite. Gut auch die kurzen Gespräche mit den dort beschäftigten Damen, viel Natürlichkeit, und noch mehr Schicksal. Ganz witzig der Umgang mit zwei offensichtlich sehr jungen Gästen, ihr Bier haben sie wohl bekommen, doch der Verführung Minderjähriger wollte sich keine der Frauen schuldig machen.
Ein nicht unerheblicher Teil der Reeperbahn macht morgens gegen fünf Uhr die Pforten dicht, denn der Fischmarkt öffnet. Die Nacht war für uns inzwischen schon gerettet, wenngleich die Reeperbahn endgültig entzaubert war. Doch der Fischmarkt sollte neuen Zauber auferstehen lassen. Ein Dezembermorgen an der Alster kann lausig kalt sein, besonders in zarten Strümpfen und schmalen Pumps. Der Handel auf dem Markt hatte zwar schon begonnen, doch so mancher Händler war noch zu sehr mit sich selbst und seinen Waren beschäftigt. Ganz in der Nähe eine kleine Schänke in der die „singende Wirtin vom Fischmarkt“ und ihr Team residiert. Der Besuch in diesem Haus war ein Erlebnis der Sonderklasse. Die Wirtin selbst hat mit Sicherheit das Pensionsalter längst überschritten, zeigt jedoch keine Spur von Alterschwäche, singt mit fester Stimme alte Seemannsweisen, dirigiert so ganz nebenbei immer mehr Gäste an die übervollen Tische und hat immer noch ein Auge auf ihre wieselflinke Crew. So landeten wir an einem großen Holztisch auf mäßig gepolsterten Bänken inmitten einer gutgelaunten Gesellschaft. Da war Heike aus Köln - sie ist gerade mal wieder in Ihrer Heimatstadt. Ich weiß inzwischen allerhand von ihr, kenne ihren Mann und die alte Schulfreundschaft. Ein Fazit am Rande: Trans ist ok. Thomas und seine Freunde wussten zunächst nicht recht, ob sie sich denn nun wirklich zu uns setzen sollten, später haben wir lange geschwatzt und ein gemeinsames Erinnerungsfoto geschossen. Der Mann mit den Kopfschmerzen saß zum Schluss ganz dicht neben uns und seine kritisch dreinschauende Frau hat alles ertragen. Alle Zusammen haben wir geschunkelt, „lagen vor Madagaskar“ oder waren „auf der Reeperbahn Nachts um halb eins“. Obwohl einziges Wesen unserer Gattung, habe ich so manche nette Bekanntschaft gemacht - Trans war kein Problem.
Sechs oder sieben Uhr: Die Party in der alten Fischauktionshalle ging los. Gute Musik und noch viel wichtiger, endlich ein deftiges pauschales Frühstück, viele Leute in dicken Jacken und ausgelassene Stimmung. Krönender Abschluss der Nacht war dann im kalten Morgengrauen ein ausgiebiger Spaziergang über den „Fischmarkt“ auf dem wohl schon lange nicht mehr nur Fisch verkauft wird. Die Marktschreier hatten gerade ihr wirklich „großzügiges“ Geschäft begonnen. Hier ein Augenzwinkern für zwei übernächtigte Damen und dort einfach nur ein liebes Wort oder gar ein kleiner Plausch. Trans ist auch hier nicht normal, aber lange kein Problem, war es zumindest nicht für mich.
Was soll ich weiter erzählen? „... Wer niemals in lauschiger Nacht, einen Reeperbahnbummel gemacht....“, und sich dazu gar scheut das kleine Schwarze oder das Rote rauszukramen, wird wohl auch nicht erfahren, dass Trans ganz einfach und ganz „normal“ an diesem Treiben teilnehmen und immer wieder ungeahnt interessante Dinge erleben kann.
Völlig derangiert und übermüdet bin ich dann gegen neun Uhr in der Früh in die Federn gesunken und schon 12 Stunden später war der Erlebnisbericht im Netz. Wenn das nicht Dienst an der geneigten Leserin und dem geneigten Leser ist!
Ich halte Euch weiter auf dem Laufenden.

Viele liebe Grüße
Sabine B.