Guten Tag liebe Freundinnen und Freunde,
... deutlich mehr als 10 Tausend Zugriffe hatte unsere Seite www.TransSisters.de in den letzten 5 Monaten! Das heißt unser Angebot wird täglich zwischen 60 und 70 mal abgerufen. Ich hatte mit einem solchen Erfolg nicht gerechnet und wohl auch kaum jemand von den insgesamt 4 Machern, die sich fast täglich um die Aktualität und Funktionalität der einzelnen Rubriken bemühen. Hier also endlich mal einen öffentlichen Dank auch an Alice, Mania und Regina.
Schade nur, dass die gezählten Zugriffe so schlecht qualifizierbar sind. Ich denke aber, dass diese Resonanz eine Ursache zum einen in dem relativ großen Informationsbedürfnis der im Verborgenen agierenden Transgender (oder solcher, die sich dafür halten) liegt. Auf der anderen Seite bin ich sicher, dass unsere Seite eben „das andere Angebot“ zu diesem Thema darstellt und deshalb (hoffentlich) auch von den einzelnen Usern öfters besucht wird. Auf jeden Fall freue ich mich über diesen Erfolg – unsere Arbeit hat sich gelohnt und es ist ja nicht nur Arbeit, sondern hat auch einen beachtlichen Spaßfaktor.
In diesem Zusammenhang noch eine Anmerkung zu meiner Wochenmail. Ich wurde in letzter Zeit häufig gefragt, ob es wohl möglich ist, die zurückliegenden Mails in geeigneter Form zu veröffentlichen. Das ist es! Im Archiv auf der HP der TransSisters sind die Texte nun auch öffentlich archiviert. Ich befürchte allerdings, dass (insbesondere im Zeitraum August bis Oktober 99) einige Mails im Nirwana meines Rechners verschollen sind. Solltet Ihr also eine dieser im Archiv fehlenden Mails zufällig aufgehoben haben, dann schickt mir doch bitte eine Kopie. Bei der Aufbereitung der Texte hab ich mal wieder darin gelesen. Das ist ja manchmal eine ganz schön persönliche Sache, die da in den Äther hinausgegangen ist. Andererseits haben mir die regelmäßigen Zuschriften gezeigt, dass ich mit meinen Sichten und Auffassungen nicht allein bin. Zudem gab es in der ganzen Zeit nicht eine Abbestellung der Mail, lediglich zwei Mailadressen waren nicht mehr erreichbar und eine EmpfängerIn hab ich wohl mit Absicht gelöscht. Dann kann es auch so bleiben. Mir macht es Spaß, mich auf diese Weise mit der Welt und mir auseinander zu setzen.
Letztlich in Sachen Internet: Ich will mich bemühen, noch heute ein paar Bilder vom CSD ins Netz zu setzen und schaut doch mal in das Forum, Alice hat dort einen Beitrag zur Vorbereitung des CSD 2001 geschrieben. Für möglichst viele Rückmeldungen wären wir dankbar.
Nach dem Highlight der letzten Woche und den damit verbundenen (wohlgemerkt freiwilligen) Strapazen, hatte ich an diesem Wochenende nicht so richtig bock auf ausschweifende Aktivitäten. Hinzu kam, dass ja auch in meiner neuen Wohnung noch so einige Schrauben gedreht werden wollten – ich will endlich hier richtig ankommen. Und so gab´s in dieser Woche ein ganz „normales“ Transenleben nach dem Muster Sabine. Am Tage arbeiten und am Nachmittag / Abend Freunde treffen oder die nötigen Dinge für den Job bzw. den Haushalt tun. Und das alles, je nach Stimmung, als Sabine oder Bernd.
Doch Ereignislos war die Woche mitnichten. Am Dienstag hab ich mehr zufällig eine PR-Veranstaltung eines bekannten Elektronikkonzerns (beginnt mit S und endet mit S) besucht. In diesem Rahmen gab´s auch einen Vortrag zum Thema „Lust durch Leistung“, gehalten von Herrn Prof. Dr. Cube, ein selbst bezeichneter Naturwissenschaftler und wohl ehemals Pädagoge. Das Thema war klar, die Lust an Leistung, und Leistung die Lust bereitet – ein altes Problem der Motivation und der Menschenführung. Doch die Herangehensweise war eher ungewöhnlich. Wer sich mit diesem Thema schon einmal auseinandergesetzt hat, weiß, dass sich schon ganze Generationen von Forschern – vorwiegend aus dem Bereich der Psychologie, daran versucht hat. Herr Cube hatte aber einen (wie er vorgab) naturwissenschaftlichen Ansatz gewählt und die ganze Problematik an der Existenz und Funktion der menschlichen Triebe festgemacht. Triebe? Das kenn ich, die hab ich auch! Und die Sabine in mir hat dann doch zum vom Veranstalter bereitgestellten Stift und Notizblock gegriffen.
Also, auch der Mensch verfügt über grundlegende Triebe. Da sind unter anderem der Nahrungstrieb (nicht einfach nur Hunger), der Aggressionstrieb (nicht einfach nur Wut im Bauch) und natürlich der Sexualtrieb (natürlich auch nicht einfach). Es gibt noch mehr, die hab ich aber vergessen oder verdrängt. Interessant aber: Mit ansteigender Triebstärke wächst die Handlungsbereitschaft zur Befriedigung eben dieser Triebe. Und die Befriedigung der Triebe bereitet letztlich Lust. Jetzt das vorläufige Ende dieser Gedankenkette: Die Lust, die der Mensch haben möchte, holt er sich auf der Basis immer höherer Reize.
Da sind wir wieder. Ein Leben nach dem olympischen Motto „Schneller Höher Weiter“? Wenn man Herrn Cube folgt, schon. Ich lasse mal die ganzen Möglichkeiten der Einflussnahme durch das Bewusstsein hier bewusst raus. Ist es einer besonderen Triebhaftigkeit, die mich veranlasst, Frauenkleidung zu tragen und so Lust zu erzeugen? Ich finde das ein wenig einfach. Andererseits, historisch gesehen, hat die Sache bei mir (und ich weiß bei vielen anderen auch) genau so funktioniert. Mal abgesehen von diversen kindlichen Versuchen und Aktionen, Lust hab ich schon bewusst empfunden. Da waren erst vergleichsweise geringe Reize (Slip, Strumpfhose, Strümpfe – Ihr kennt das alle) und mit der Zeit wurden die Reize größer und umfassender – die komplette Darstellung als Frau mit all den Attributen, die für mich dabei wichtig sind...
Halt, zurück zum Herrn Professor: Der Prozess der Lustbefriedigung wird als so genannter „flow“ bezeichnet. Warum müht sich der Bergsteiger immer wieder aufs Neue (so der Professor) oder vergleichsweise, warum bleibt Sabine mit ihrem Fummel nicht in ihrem Kämmerchen (so Sabine)? Ganz einfach. Unsicherheit, die ich vermeintlich nicht bewältigen kann ist Angst und Unsicherheit, die bewältigt wird ist flow, bereitet Lust und diese wieder ist zugleich ein Ergebnis der Triebbefriedigung. Logisch!
Und es ist in der Tat für mich eine Herausforderung im Fummel an ganz gewöhnliche Orte zu gehen und dann festzustellen, dass die Situation zu bewältigen ist. Der Volksmund sagt auch „Kick“ dazu. Auch das ist ein Grund, warum ich (und der größte Teil von uns) mich nicht nur im Szenebereich aufhalte. Natürlichkeit, Selbstverständlichkeit und der erwähnte Kick sind die Mischung, die ich brauche. Ja, und davon kann ich nicht genug haben.
Vielen Dank Herr Professor Cube! Das hatten sie mit Ihrem Vortrag zur Mitarbeiterführung und –Entwicklung sicher nicht beabsichtigt. Eher unfreiwillig weiß ich jetzt ein bisschen mehr, wie das alles bei mir funktioniert. Ja, die Lust ist mir wichtig – im Beruf und auch ganz privat. Ich werde meine Triebe im Auge behalten und für ständigen „flow“ sorgen, denn genau das ist bewusstes Leben.
Ich wünsche Euch eine triebreiche, befriedigte und immer im fluß befindliche Woche und würde mich freuen, wenn wir einen Teil davon gemeinsam verbringen könnten – gemeinsam fließt es besser und schneller.
Bis hoffentlich bald und
Viele liebe Grüße
Sabine
Guten Abend liebe Freundinnen und Freunde,
wieder eine Woche vorbei und wieder Zeit für die Wochenmail. Ich hab mich vorzeitig von einem kleinen spontanen Transen- (oh pardon) Transgender - Grillabend zurückgezogen, muss ohnehin noch etwas für den Job ab morgen vorbereiten und natürlich berichten, was sich so an meiner ganz privaten Transenfront tut. Outdoor als Sabine hat sich eigentlich recht wenig ereignet – nicht etwa, weil ich nicht wollte, eher aus Gründen der Bequemlichkeit und Schicklichkeit, war das Tragen von Kleidern und so (eigentlich mehr und so) auf den häuslichen Bereich beschränkt.
Da war zunächst am Freitag der „Buena Vista Social Club“ in der Waldbühne angesagt. Bei eher kühlem Wetter und den bekannten harten Holzbänken hielt ich es für angebrachter auf einen Fummel zu verzichten (als Frau trag ich prinzipiell keine Hosen) und dort als Kerl zu erscheinen. Das war auch ganz gut so, ich hätte mir sicher die bewussten unterirdischen Sachen verkühlt – schön, dass ich ein Mann bin. Obwohl nicht gerade ausgemachter Fan südamerikanischer Musik, haben mich die alten Männer aus Cuba doch ganz schön beeindruckt. Life ist eben life. Und wenn da 12 Leute mindestens 1000 Lebensjahre auf die Bühne bringen und zwanzigtausend Menschen aus dem Häuschen sind, wünscht man sich schon ein kleines Bisschen von dieser Mentalität und Ausstrahlung. Ein lohnendes Ereignis.
Am Samstag war dann ein lang erwartetes und vorbereitetes Familienfest angesagt, hier wäre es nicht schicklich, als Sabine aufzutauchen. Einige der Gäste kannten mich allerdings schon als Sabine. Zu meiner großen Freude haben sie sich förmlich bei mir vorgestellt und ich musste erst dezent und versteckt darauf hinweisen, dass wir uns ja schon kennen gelernt haben. Eigentlich ein Klacks. Aber, sie haben mich nicht wieder erkannt! Das hab ich Sabine gleich erzählt – sie ist eben doch nahezu perfekt!
Und heute dann haben wir, mit einigen TransSisters, fast den ganzen Tag Lokalitäten für die geplante Sommerparty im September erkundet. Übrig bleiben eine ganze Menge Nieten (nicht geeignet für unsere Vorstellungen) und zwei Restaurants, die wir in den nächsten Wochen noch näher erkunden müssen. Ich bin ganz optimistisch, dass Ort und Datum für die Party in den nächsten zwei Wochen feststehen, ich werde Euch natürlich gleich informieren.
Wie soll es anders sein, auch Nachdenklichkeit war wieder angesagt. Dazu zwei Ereignisse, die scheinbar nichts miteinander zu tun haben. Zunächst erst einmal erfreulich: Es hat sich eine Gruppierung aus der Schweiz (Basel) mit dem Namen „Girls Wanna Have Fun (GWHF)“ bei uns gemeldet. Wenn ihr die HP nachlest, ist inhaltliche Ähnlichkeit mit den TransSisters frappierend. Hier haben sich Leute gefunden, die genau wie wir, einfach nur leben und herausbekommen haben, dass die Sache gemeinsam viel mehr Spaß macht. Gut so. Auf der Eingangsseite sind (auch ähnlich, wie bei uns) einige Grundsätze geregelt. Ich will die hier einfach mal wiedergeben:
Sex ist innerhalb der Gruppe absolut tabu.
Es ist allgemein bekannt, dass viele Transvestiten ihre Neigung rein sexuell ausleben und auch manch gestandenes Mannsbild einer heißen Nacht mit einem "speziellen Girl" nicht abgeneigt wäre, aber davon distanziert sich GWHF ganz vehement. Sex ist Privatsache jeder/jedes Einzelnen, alles andere wäre Gift für das soziale Gefüge der Gruppe.
GWHF ist kein Verein Es ist ein rein privater, locker organisierter Freundeskreis und soll es auch bleiben.
Finanzielle Interessen bestehen keine. Die administrativen Kosten werden möglichst tief gehalten. Trotzdem werden Spenden für die Portokasse gerne entgegengenommen.
Trübsal blasen gilt nicht.
Es ist allen klar, dass Neigungen zu Transvestismus oder Transsexualität persönliche wie soziale Probleme mit sich bringen. Diese werden in Gesprächen zwar erläutert, sollen aber nicht im Vordergrund stehen. Nicht umsonst steht das Stichwort "Fun" (=Spaß) im GWHF-Logo.
GWHF ist offen für Transvestiten, Transsexuelle, Bio-Damen und Bio-Herren.
Grundsätzlich sind alle Personen willkommen, die gute Umgangsformen haben und sich an die Spielregeln halten. Die Aufnahme von "normalen" Damen und Herren (PartnerInnen von Transvestiten oder Transsexuellen oder andere, nicht direkt Betroffene) stellt eine große Bereicherung für die Gruppe dar.
Wer sich für "Girls Wanna Have Fun" interessiert, schickt eine kurze Personenbeschreibung mit Foto entweder an ...“
Habt Ihr das gelesen? (na klar doch!) Ich gehe mal davon aus, dass die Freundinnen in der Schweiz hier versehentlich ein paar unklare Formulierungen gefunden haben. „Sex ist innerhalb der Gruppe tabu“: Sicher, auch innerhalb (unterhalb?) der aktiven TransSisters steht der Sex nicht im Vordergrund. Aber tabu? Weiter: wer sich für GWHF interessiert reicht eine Personenbeschreibung und ein Foto bei der Chefin (des nicht existierenden Vereins) ein. Das mutet schon ein bisschen seltsam an. Ob die mich nehmen würden? Dennoch, schön dass es endlich einen Kontakt zu einer uns ähnlichen Gruppierung gibt. Ich kann Euch nur raten, mal auf der wirklich sehenswerten HP der GWHF vorbei zu schauen und euch im Gästebuch zu verewigen.
Ich hatte die ganze Sache noch gar nicht richtig verarbeitet, bis beim heutigen Grillabend unsere Andrea eine Frage stellte, die im ersten Moment schnell beantwortet ist, mich aber zu längerem Nachdenken veranlasst hat. Also, bla bla bla, die Kleidung der Menschen geht ja ohnehin immer mehr in Richtung “unisex” , „was würdest du machen, wenn ab morgen jeder die Kleidung tragen könnte, die er mag?“ Die erste Antwort ist schnell gegeben: „Ich würde im Kleid oder Rock und Bluse zu Arbeit gehen und möglicherweise auch mal die ganzen (für mich nicht gerade einfachen) Schminkaufwendungen verzichten.“ Na prima. Aber hätte ich dann noch soviel Spaß an der Verwandlung? Geht es mir dabei nicht auch um den bewussten Kick? Wenn ich ehrlich bin, dann ist mir der Kick ganz schön wichtig. Weniger der, von meiner Umwelt als Transgender, Mann oder Frau wahrgenommen zu werden, mehr eine gewisse Autoerotik, die entsteht (und lange anhält), wenn ich mich mit den (von mir geliebten) Attributen des anderen Geschlechts antue. Vieles, was der Mensch tut, steht (nur eben unterschiedlich ausgeprägt) mit einer solchen Autoerotik im Zusammenhang. Ich brauche das hier nicht zu vertiefen und erinnere hier nur an die sprichwörtliche Putzsucht vieler Frauen und Männer. Denkt Ihr, die tun das aus langer Weile?
Sex ist tabu? Nein. So unterschiedlich der innere Ansatz eines jeden Transgenders ist, so unterschiedlich ist auch seine sexuelle Veranlagung. Die Frage ist doch vielmehr, wie und wo diese Veranlagungen und Interessen ausgetragen und behandelt werden. Gerade beim sortieren der Wochenmails für das Archiv bin ich noch einmal darauf gestoßen, dass es offensichtlich einem großen Teil von uns gelegentlich in die Fetisch und SM- Szene zieht. Manch eine von uns mag es in Lack und Leder, die (der) Nächste kommt einfach nur in einer Strumpfhose zu sonst männlicher Kleidung und die Andere trägt Schuhe, die mich in eine Krise treiben würden, kann aber mit Straps und Stümpfen nichts anfangen – das mag ich wieder. Hier ist eindeutig ein Fetisch im Spiel – ich find das übrigens überhaupt nicht schlimm. Und das soll alles nichts mit Sex (weil ja tabu) zu tun haben? Liebe Schweizer Schwestern, das nehme ich Euch nicht ab und auch nicht die Gesichtskontrolle. Willkommen bei uns ist, wer sich zu seiner Leidenschaft bekennt, die Anderen nicht beeinträchtigt und/oder eben gern mit uns zusammen ist. Wer so mit uns Kontakte pflegt, darf schon mal einen Pickel auf der Nase haben. Und wer ausschließlich eigene Interessen auf Kosten der Anderen verfolgt, oder sich nur selbst darstellen will, merkt selbst recht bald, dass wir nicht der geeignete Umgang sind – die aktiven TransSisters wissen, wovon ich spreche.
Ja, das wollte ich mal gesagt haben (und hier noch einmal ausdrücklich aus meiner ganz persönlichen Sicht).
Ich wünsche Euch allen eine Woche ohne Tabus, ohne Gesichtskontrolle und natürlich viel Gelegenheit für persönliche Entfaltung.
Viele liebe Grüße
Sabine
Nachtrag vom 10. Juli 2000
10. Juli 2000
Guten Abend liebe Freundinnen und Freunde,
eigentlich wollte ich längst im Bett sein - muss aber noch nachfolgenden Schriftverkehr in Sachen GHWF an Euch nachreichen. Das ist mir vor allem wichtig, weil es sich bei meiner Mail (wie schon mehrfach betont) um eine ganz persönliche Sicht auf diese Welt handelt und unsere Freundin Angela schon das Recht hat, auch Ihre Sicht zu meinen Texten festzumachen. Hier also die Mail, die ich aus der Schweiz erhalten habe und meine Antwort darauf. Soll sich jeder seine eigene Meinung bilden. Schön wäre allerdings, wenn Ihr mir ein Feedback geben würdet. Das wird dann in alter Tradition im Forum ungekürzt veröffentlicht.
Bis zu nächsten Sonntag
Eure Sabine
Angelas Nachricht vom 10.7.2000:
Liebe Sabine
Ich habe gerade Dein 'Wochenmail' gelesen. Zwei unserer Spielregeln scheinen Anlass zu Kritik zu geben. Seltsam, bisher hat sich noch nie jemand darüber mokiert. Alle - außer Dir - haben die Sache offenbar begriffen. Über 60 Mitglieder sind wohl Beweis genug dafür, dass wir mit unserer Methode auf dem richtigen Weg sind, und dies seit immerhin fünfeinhalb Jahren. Da Du nun aber eine etwas andere, vielleicht komplexere Denkweise zu haben scheinst, will ich versuchen, Dir unsere Standpunkte klar zu machen:
Es wird auch für Dich nicht neu sein, dass viele Trannies ihre Neigung vorwiegend sexuell ausleben (vorzugsweise mit Gleichgesinnten) und dass mindestens genauso viele Herren der Schöpfung 'es gerne einmal mit einem Schwanzmädchen versuchen' würden. Die einschlägigen Kontaktmagazine sind voll mit solchen Bekenntnissen. Der Satz 'Sex ist innerhalb der Gruppe tabu' dient also sozusagen der 'Abschreckung' gegen solche - unserem Ruf und der Gruppe als solches massiv schadende - Elemente. Ob sich nun ein Trannie unbedingt sexuell erregt fühlen muss, wenn er im Fummel herumläuft, sei dahingestellt, und wenn schon, dann ist das seine Privatsache. Soweit ich meine CD/TV-Schwestern von GWHF kenne, ist es für die meisten sowieso eher eine mentale denn sexuelle Befriedigung, wenn sie ab und zu in die Rolle des anderen Geschlechts schlüpfen können. Dafür braucht es wiederum eine gewisse Reife - aber die hat eben nicht jede/r.
Personenbeschreibung und Foto wird verlangt, weil ich möglichst genau wissen will,
a) mit wem ich es zu tun habe
b) ob wirklich ernsthaftes Interesse besteht
c) ob die Gruppe das Richtige für die Interessentin ist
d) ob die Interessentin in die Gruppe passt.
Ich weiß schon, spätestens beim letzten Punkt hast Du wieder die Nase gerümpft und vielleicht schon zu einem vernichtenden 'Gegenschlag' im nächsten 'Wochenmail' ausgeholt. Bevor Du in die Tasten greifst, hier die Erklärung: GWHF trifft sich fast ausschließlich in der Öffentlichkeit, z. B. in Restaurants und an Fachmessen. Von den Girls wird größtmögliche Perfektion verlangt, um allfälligen Kritikern möglichst wenig Angriffsfläche zu bieten. Da können wir es uns nicht leisten, jemanden dabei zu haben, der 'völlig neben den Schuhen steht', also keinerlei Ahnung von Outfit und Schminkkunst hat, bestenfalls als peinliche Lachnummer / Zielscheibe dient und von sich aus am liebsten im Boden versinken würde. Klar, es ist noch keine Meisterin vom Himmel gefallen. Lernwillige werden von uns beraten (wer sich helfen lassen will und bereit ist, etwas dafür zu tun, dem wird geholfen!) und können dann zum 'großen Haufen' stoßen, sobald ihr Äußeres (Stil!)und Inneres (=Selbstvertrauen!) einigermaßen gefestigt ist.
So, ich hoffe, dass dies nun geklärt ist. Es wäre übrigens ganz anständig von Dir gewesen, wenn Du zuerst mich persönlich auf die 'Unklarheiten' angesprochen hättest. 'Dank' Deiner Wortklaubereien steht GWHF nun doch etwas 'blass' und unglaubwürdig da. Das gefällt mir ganz und gar nicht.
Es wäre für unseren - noch sehr jungen - Kontakt von Vorteil, wenn Du diese 'Gegendarstellung' im nächsten 'Wochenmail' veröffentlichen würdest.
Angela, GHWF
Meine Antwort :
Hallo Angela,
vielen Dank für Deine ausführliche Nachricht. Es ist versprochen, Deine Mail geht im vollen Wortlaut an die Adressaten der "Wochenmail" und wird auch als Nachtrag mit den nachfolgenden Anmerkungen auf unserer HP veröffentlicht. Ich denke, das ist nur fair.
Zunächst einmal, ich spreche nicht für die "Gemeinde" der TransSisters, diese Wochenmail ist einzig Ausdruck meiner ganz persönlichen Befindlichkeiten. Die regelmäßige Veröffentlichung ist eher zufällig entstanden. Das ist Historie aus unserem Kreis.
Es ist in der Tat Eure Sache, wie Ihr Euer Leben organisiert und gestaltet und keineswegs Anlass für "Naserümpfen" oder "Gegenschlag" - worüber und wogegen? Mensch! Wir haben die gleichen Interessen und überhaupt keine Veranlassung, hier quasi öffentliche Gefechte auszutragen. Im Gegenteil, unsere Gruppierungen sind sich inhaltlich so ähnlich, wie ich kaum zu glauben wagte.
Nur, zu einigen (winzigen, aber für mich wichtigen) Details habe ich eine eigene Auffassung - oder formuliere diese Auffassung einfach anders als Du. Ich halte das für ausgesprochen normal und habe wirklich nicht die Absicht Euer Anliegen zu diskreditieren.
Schön, dass Du so streitbar bist. Ich hoffe, dass ich Dich bald persönlich kennen lernen kann und werde mich sicher bald noch einmal nichtöffentlich bei Dir melden.
Viele leibe Grüße aus Berlin in die Schweiz
Sabine
Alice am 11 Juli, 2000
Hallo Mädels in der Schweiz und in Berlin!
Also, nachdem ich auf der Homepage der GWHF war und die Wochenmails und deren Antworten gelesen habe, muss ich mich einfach zu der Problematik äußern. Vorab möchte ich noch klarstellen, ich hätte meinen Beitrag
auch gerne den Schwestern in der Schweiz Kund getan, aber leider existiert dort kein Forum und in ein Gästebuch gehört dies nicht. Deshalb werde ich meine Meinung, an Angela direkt schicken. Vielleicht gibt es dort auch so etwas wie eine Wochenmail. :)
Noch etwas, die Homepage der GWHF ist prima und ich finde es toll, dass es noch mehr Gruppen wie die TransSisters gibt, wenn Ihr "Schweizer Mädels" einen anderen Anspruch habt - OK. Wäre ja schlimm wenn wir total harmonieren würden - wie langweilig. ;)
So nun zur Sache: Der Sinn des Satzes 'Sex ist innerhalb der Gruppe tabu' ist mir schon klar. Auch wir sind keine Gruppe von "notgeilen ollen Männern" die sich in Fummeln vor Triebhaftigkeit gar nicht mehr einkriegen. Sicher, es waren schon welche bei uns, die dachten wir sind ein lustiger Haufen bei dem Gruppensex etc. gang und gäbe ist. Aber sehr schnell hatten sie mitbekommen, dass dem nicht so ist und sie waren nicht mehr gesehen. Sicher die Ansprüche für das "Frausein" sind unterschiedlich, für den einen sind sie mental, der andere ist sexuell erregt, mancher steht auf Lack und Leder, wir haben eigentlich alles vertreten.
Ich gebe offen zu, dass mein Anspruch in Richtung Transsexualität geht, andere können das vielleicht nicht verstehen, aber bei uns wird jeder akzeptiert der gewisse Grundsätze beachtet. Ich glaube Kinder, Tiere und Gewalt oder Belästigung gegen den Willen eines anderen würde niemand bei uns akzeptieren.
Ich muss auch ehrlich sagen, ich glaube nicht, dass bei 60 Mitgliedern der GWHF Sex keine Rolle spielt. Das ist aus meiner Sicht, schlicht weg (tut mir leid) Quatsch. Sex hat bei allen höheren Säugetieren neben der Fortpflanzung eine soziale Funktion. Bei Primaten kann man beobachten, dass bei Streit oder Stress der sexuelle Verkehr als Ausgleichsmaßnahme (Beschwichtigung, Versöhnung) praktiziert wird. Und ist der Mensch nicht auch ein Primat?
Dass bei den TransSisters Sex auch eine Rolle spielt kann ich beweisen. ;)
So haben sich bei uns zwei "Mädels" gefunden und geheiratet, na klar die eine war eine "echte" Frau, aber kennen gelernt haben Sie sich als Frauen. Der Höhepunkt ihrer "Sexualität" ist wohl inzwischen ein paar Wochen alt und wird im Dezember 2000 das Licht der Welt erblicken. Nicht böse sein, aber vielleicht sollen die beiden ihr Kind "Tabu" nennen. ;)
Ich könnte noch weiter labern, aber vielleicht bekomme ich ja Kontra und da muss ich mir noch ein paar Asse im Röckchen lassen.
Nun zur Personenbeschreibung und dem vorab verlangten Foto. Liebe Mädels in der Schweiz nehmt es mir nicht übel, aber das erinnert mich die Zeiten als ich noch vor 11 Jahren in einem andern dt. Staat gelebt habe. Wer bestimmt denn wer dazu passt oder wer nicht. Sicher auch wir schicken mal die ein oder andere erst mal zu einem separaten Treff der "Neuzugänger" aber meistens sagen wir: "He, wenn ihr Lust habt kommt doch zu unseren Terminen". Ich glaube, damit sind wir bisher immer gut gefahren. Nun gut es ist Eure Sache, aber ich bin froh, dass wir das nicht nötig haben. :)
Noch eine andere Sache muss ich kommentieren:
> Da können wir es uns nicht leisten, jemanden dabei zu haben, der 'völlig neben
> den Schuhen steht', > also keinerlei Ahnung von Outfit und Schminkkunst
> hat, bestenfalls als > peinliche Lachnummer / Zielscheibe dient und von
> sich aus am liebsten im Boden versinken würde.
Das ist ehrlich gesagt peinlich für Euch, wirklich. Sicher, ich hatte da auch meine Probleme mit dem Ausgehen "en femme" und dem Auffallen. So waren wir z.B. im Winter auf'm Ku'Damm im Kino, Tina rattenscharf wie immer und Silvia im kürzesten Röckchen. Also so, wie keine Frau rumlaufen würde. Innerlich habe ich mich sehr darüber geärgert, wollte ich doch vollkommen unbemerkt als Frau durchgehen. Und bestimmt musste ich an dem Abend mehr als 10x das Wort "Transe" von Passanten hören. Nach meiner Beschwerde bei Beatrice (meine Frau) darüber, hat sie mir erst mal klar gemacht, dass eben die beiden einen anderen Anspruch haben als ich und ich es akzeptieren müsse, so wie die anderen mich auch. Sie hat einfach recht damit. Ich mag Tina und Silvia viel zu doll, als dass ich deswegen Stress machen würde (jetzt bin ich ganz rot).
Das Tolle bei den TransSisters ist eben, wirklich die Toleranz und der Anspruch Spaß zu haben und unser Anliegen anderen rüber zu bringen.
So das war es von mir. Liebe GWHF wenn ihr mit euren Grundsätzen erfolgreich seid und Fun habt, gibt euch dies recht. Ich will auch nicht behaupten, dass bei uns alles super ist, im Gegenteil, es wird sich gestritten, mal gibt es Frust, wir mussten auch
manches Lehrgeld zahlen.
Ich bin sicher, der Kontakt mit euch wird uns (GWHF + TransSisters) erfolgreicher werden lassen.
In diesem Sinne
einen lieben Gruß Alice
Volker am 16 Juli, 2000
Hallo Sabine, Schwestern, Freunde und Freundinnen !
Auch hab ich selbstredend die Wochenmail gelesen und auch ich muss sagen dass ich nicht so recht großartige Begeisterung für das "Schweizer - Projekt" empfinde.
Jeder der mich kennt oder auch nur "mal" gesehen hat wird sofort sagen können " na der -( also ich )- hätte da sowieso keine Chance.
Wie doch ein recht großer Teil von uns weiß bin ich Bisexuell, ( wer dies noch nicht wusste weiß es jetzt :-) ), schon deshalb hätte ich da null Chancen.
Was auch mich enorm an einigen Grundsätzen stört sind die totalitären Formen, die, wie auch Alice schon erwähnte in mir aus EX - DDR - Tagen eher unangenehme Erinnerungen weckt. Besonders gestört hat mich unter anderem :
" Uns schadende ELEMENTE " ??? - Wie bitte ? Also halt doch nicht offen für alle ? - Wohl auch nicht diskussionswillig - oder fähig ? Auch " soweit ich meine Schwestern kenne ... " - Aha, klar Sie mussten ja einen Personalbogen abgeben - Kann ja nur hoffen die Masse hat kräftig rumgesponnen um "Mitglied" zu werden, was dann selbstverständlich zu einem Kreis aktiver Heuchelei führt, und, dann hat man selbstredend auch mehr oder weniger die selben "Ideale" zu (re)präsentieren.
Auch Aussprachen wie "... eher mentale denn sexuelle Befriedigung ...". So so ! Hier will ich mal was aus meiner direkten Erfahrung sagen. Jede(r) die - der mich schon sah, und es sind nicht wenige, da ich KitKat Kunde bin, weiß das ich wenn ich meinen Faible in der Öffentlichkeit auslebe, immer als Mann in Leder und Nylon erscheine. Und jeder der auch des Öfteren im KitKat oder auch in der Fetisch und oder der SM - Szene sich bewegt, wird schon gesehen haben dass ich auch in der "Öffentlichkeit" Sex hatte, gleichwohl in Fetischoutfit als auch in Nichtfetischoutfit. Dass dies noch nicht in unseren "Kreise" geschah ist wohl eher dem Gevatter Zufall - (aus welch sonstigen Beweggründen ist unerheblich)- zuzuschreiben. Bei gegenseitigem Gefallen ist dies jedoch nicht ausgeschlossen, es sei denn ich würde derzeit mit eine(r-m)festen Partner(in) zusammenleben. Grundsätzlich für mich gilt - ES MUSS BEIDEN GEFALLEN !!-.
Was mir noch auffiel war die Aussage "... in die Gruppe passt..." - Da bleibt nur meine Frage, Seit Ihr in der Schweiz da eine Religionsgemeinschaft oder gar eine Sekte ?? Möchte mich eigentlich nicht weiter äußern, hab ja nun auch schon genug geschrieben.
Wünsche den Schweizern aber, dass Ihr euch doch mal mehr nach außen wendet und zeigt, dass tolerantes Verhalten auch von euch aus geht. Grundsätzlich finde ich eure Organisation schon O.K., aber von allen anderen verlangt Ihr Respekt, Anerkennung und Toleranz, die Ihr aber leider Nichtperfektionisten vorenthaltet. Schade eigentlich.
Ich für meinen Teil bin recht gern mit den TransSisters unterwegs
! Danke - VOLKER
Alice am 13 Juli, 2000
Hallo Mädels,
Ich hatte meinen Text der Angela (GWHF) auch gemailt und hoffte, dass Sie auch im Forum bei uns antwortet. Hat Sie aber leider nicht und nur mir privat geantwortet. :-/
Nun möchte ich keine öffentliche Schlammschlacht provozieren und akzeptiere ihrer Handlungsweise. Fakt ist aber, dass die Antwort doch auch einigen TransSisters zu denken geben würde.
Schade Angela, dass du einer sachlichen Diskussion ausweichst. :-(
Gruß Alice
Angela, GWHF am 13 Juli, 2000
Hallo Sabine,
Eine sachliche Diskussion ist das hier nie gewesen und wäre es auch nie geworden. Die Gruppen als solches mögen gewisse Gemeinsamkeiten haben, aber WIR beide haben sie offenbar nicht. Also, bevor diese Sache tragisch endet: Lass uns mit diesem Mist aufhören.
Angela, GWHF
Petra -Bella (GWHF) am 11 Juli, 2000
Hallo Sabine,
ich habe Deine kritischen Anmerkungen zur Gruppe GWHF gelesen, und sehe mich veranlasst als Mitglied dieser Gruppe auch einige Worte dazu zu schreiben.
Deine Zitate sind richtig, die Schlussfolgerungen aber, wie Du ja schreibst, Deine persönliche Ansicht. Soweit alles klar. Was Dir in den falschen Hals kam ist für uns Mitglieder kein Problem. Das "Tabu Sex" bezieht sich auf die gemeinsamen Gruppenaktivitäten, selbstverständlich kann jeder und jede bei uns nach den Gepflogenheiten des Anstandes sich zum Thema Sex äußern, wenn es zur Situation oder Stimmung passt. Im Outfit sind wir vielseitig: die Palette reicht vom Oma-Look bis Fetisch-Dress Code, siehe Homepage!
Das Aufnahmeverfahren mag willkürlich erscheinen, da wir aber kein Verein sind, ist es die Sache unserer Chefin Angela die Auswahl zu treffen. Dadurch sind wir heute ein gut harmonierender "Haufen", welcher bei seinen Treffen wenig ZOFF und viel FUN hat.
T*-Vereine mit Statuten empfinde ich sicher nicht überflüssig, sondern als Ergänzung. Mehrere Girls von GWHF sind deshalb auch im "Transpersona" als Mitglied dabei.
Freundliche Grüße
Petra Bella
Sabine am 11 Juli, 2000
Hallo Petra,
Danke für Deine Mail. Inzwischen hat sich auch Angela bei mir gemeldet und um Richtigstellung gebeten. Das hab ich selbstverständlich getan (nachzulesen unter der Rubrik Wochenmail auf unserer HP).
Ich verstehe sehr gut, was Du in Bezug auf "Tabu sex" meinst. Die Gepflogenheiten sind bei uns ganz ähnlich. Nur, Aufnahmeverfahren gibt es hier in Berlin nicht - das sortiert sich schon seit über einem Jahr ganz von selbst. Das ist mir, um ehrlich zu sein, auch lieber.
Vielleicht lernen wir uns ja mal persönlich kennen. Ich würde mich freuen.
Viele liebe Grüße
Sabine
Miranda Cruz am 11 Juli, 2000
Hallo Mädels
Nachdem ich diese heftige Kontroverse über einen Passus in den Aufnahmebedingungen der GWHF gelesen habe, möchte ich mich dazu äußern.
Erstens: Ich kenne Angela persönlich.
Zweitens: Sie ist sehr tolerant, aber als (unfreiwillige) Chefin der GWHF muss sie auch durchgreifen können.
Drittens: Sie hat mir bei meinen Anfängen vor knapp zwei Jahren sehr geholfen.
Was mir zu dem strittigen Thema einfällt:
Vor noch nicht einmal zwei Jahren traute ich mich kaum bei Nacht außer Haus geschweige denn am Tag. Ich hatte keine Ahnung, welche Kleider zusammen passten und von Schminken verstand ich ebenfalls nichts. Ich suchte daher jemanden, der mir half und inserierte selbst. Alles, was kam, war ein eindeutig sexuelles Angebot.
Darauf hin stieß ich in einem einschlägigen Sex-Heftchen auf ein Inserat der GWHF. Was es von all den anderen Inseraten abhob, war eben dieser Passus: Sex innerhalb der Gruppe ist absolut tabu!
Das war genau das Richtige! Danach hatte ich gesucht!
Obwohl die Anfänge schwierig waren (gell Angela), bin ich heute selbstständig und glücklich, in der Gruppe viele neue Freundinnen gefunden zu haben.
Ich bin Angela dankbar für Ihre strengen Maßstäbe, denn genau das hat mir viel geholfen.
Einen schönen Gruß nach Berlin
Eure Miranda
Guten Abend liebe Freundinnen und Freunde,
da hab ich in der vergangenen Woche ja was angerichtet! Eigentlich hab ich nur „laut“ nachgedacht und eben diese Gedanken aufgeschrieben (siehe Wochenmail vom 9.7. – auch im Archiv nachzulesen) und gleich eine heftige Kontroverse ausgelöst. Die Chefin der Schweizer GWHF hat zunächst tüchtig sauer auf meine Überlegungen reagiert, diese Reaktion wurde wunschgemäß (und wie bei uns auch Tradition) veröffentlicht und so manche(r) aus der TransSisters-Gemeinde, aber auch von den Schweizer Mädels hat sich dazu geäußert. Den größten Teil der Reaktionen könnt Ihr im Forum auf unserer HP nachlesen. Was da so im Einzelnen geschrieben steht unterliegt nicht meiner Bewertung, doch einen Eindruck zur Stimmungslage, insbesondere in Bezug auf den Umgang der Transgender untereinander und ihr Verständnis vom gemeinsamen Leben und Erleben gewinnt man (frau) schon.
Wortklauberei hin und Wortklauberei her. Interessant ist für mich, dass die GWHF ein funktionierendes Modell für einen Zusammenschluss von Transgendern darstellt. Ich denke, dass es viele Möglichkeiten gibt gemeinsame Interessen auszuleben.
Wirklich wichtig ist mir aber der Kreis in dem ich mein (bescheidenes) Transendasein gestalten und ausleben kann. Und das sind eben die TransSisters als eine sich ständig entwickelnde und verändernde Gemeinschaft von Transgender, die offen sind für jede(n) die/der seine Bedürfnisse in dieser Richtung frei ausleben will, sich für unser Leben interessiert und eben gern mit uns zusammen ist.
Wenn ich die vielen Zuschriften zum Thema richtig gedeutet habe, dann ist die Toleranz für die Bedürfnisse und den Handlungsansatz der Anderen der wohl höchste Grundsatz unseres Zusammenseins. Wenn sich diese Toleranz dann mit dem Verständnis der eigenen Erfahrungen paart, dann entsteht ein Umfeld für ehrliche Freundschaften oder zumindest Achtung – unabhängig von einengenden gesellschaftlichen Normen.
Doch bedenken wir, so ganz ohne Regeln funktioniert auch unser Zusammensein nicht. Ganz oben an steht die Rücksichtnahme auf die Befindlichkeiten der Mehrheit der Beteiligten als Gegenstück zur Inanspruchnahme der allgemeinen Toleranz. Auf unserer HP werden zum Beispiel alle Beiträge mit eindeutig sexuellen Angeboten konsequent gelöscht. Nicht, weil wir ein prüder Verein sind, sondern weil wir uns schon deutlich von den vielfältigen Angeboten im Internet abheben und ein Plattform für alle Transgender bilden wollen. Dennoch, ein nicht unwesentlicher Teil von uns besucht mehr oder weniger regelmäßig und gemeinschaftlich einschlägige Veranstaltungen in der SM – und Fetisch Szene. Hier geht es in der Tat um Sex, in welcher Form und Ausprägung auch immer. Doch es ist nur ein Teil unseres Lebens und nicht der Gegenstand unserer Vereinigung. Gelegentlich kommt es vor, dass jemand die Gefühle einzelner oder auch der Mehrheit verletzt. Ja, das führt schon mal zu Auseinandersetzungen und ist dann entweder behoben oder führt zu einer partiellen Ausgrenzung. So manche von uns hatte insbesondere in Ihren „Anfangszeiten“ nicht unerhebliche Probleme mit ihrem Outfit. Ich selbst erinnere mich ganz gut daran, aber auch an den respektvollen Umgang mit meinen Befindlichkeiten. Unter Freunden ist eben vieles regelbar. Sicher fällt euch selbst noch die eine oder andere „Regel“ ein.
Diese Regeln hat keiner aufgeschrieben und es gibt sie doch. Es muss sie auch geben, denn sobald Menschen zusammenleben wollen unterwerfen sie sich auch den ungeschriebenen Regeln ihrer Gruppierung. Hinzu kommt der Prozess der Gruppendynamik (eine Wissenschaft für sich). Die wiederum funktioniert quasi ohne bewusstes Zutun des Einzelnen und besitzt doch ein Höchstmass an Freiwilligkeit.
Und genau das ist es! Freiwillig treffen wir uns hier in Berlin und freiwillig treffen sich und handeln unsere Schwestern in der Schweizer GWHF. In jedem Fall haben sich Transgender und ihre Freunde gesucht und gefunden. Gut, dass es dieses Zusammengehörigkeitsgefühl gibt und gut, dass sich alle Beteiligten dabei wohl fühlen. Angesichts der allgemein mangelnden gesellschaftlichen Akzeptanz für unsere Neigungen ist jede Vereinigung von Transgendern (auch unsere) ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. In diesem Sinne sind wir Verbündete, aber das hat ja auch nie jemand angezweifelt (oder?).
Nun hab ich mich doch „verquatscht“. Eigentlich wollte ich nur ganz kurz auf diese Problematik eingehen. Aber so manche von Euch weiß ja, wie das so geht. Tinte fließt zwar langsamer als Gedanken, aber meine Gedanken fließen am besten mit Tinte und ich wollte in dieser Sache endlich Klarheit haben – wenigstens für mich.
Obwohl recht aufregend und ereignisreich, verzichte ich in dieser Woche auf ausführliche Schilderungen und Wertungen zu unseren Ausflügen ins Nachtleben. Ich war heute erst morgens im Bett, hatte (dummerweise) bereits am Vormittag für den ganzen Tag eine wichtige (freiwillige) Verabredung und bin nun rechtschaffend müde.
Ich bin sicher, dass ich in der nächsten Woche wieder über aktuelle Ereignisse berichten kann und wünsche Euch allen eine angenehme und vor allem erfolgreiche Woche.
Viele liebe Grüße
Sabine
Guten Tag liebe Freundinnen und Freunde,
die wichtigsten „hausfraulichen“ Arbeiten sind getan (ich habe gewaschen, gebügelt und gesaugt – Staubwischen ist noch nicht nötig!), später ist noch ein Videoabend in trauter Gemeinde angesagt, doch die Wochenmail will ich noch schreiben.
Nachzutragen aus der vergangenen Woche ist noch, dass die "queerwaterworld" TransLesBiSchwule Party im BKA-Luftschoß wirklich sehens- und erlebenswert war. Endlich mal eine Veranstaltung auf der sich jede und jeder wohl fühlen konnte! Die beiden Zelte sind optimal eingerichtet, die Technik (Ton und Licht) ist vom Feinsten und die Liebhaber der eher soften Techno-Musik sind wirklich auf ihre Kosten gekommen. Das Ambiente hat gestimmt, die Leute dort waren super drauf und etwas zu sehen gab es auch – nämlich ein kleines Programm unter dem Titel „Tunten in Seenot“.
Was haben Tunten (für mich überdrehte Schwule, die die Weiblichkeit eher karikieren als wirklich leben wollen) mit Transgendern zu tun? Nun, sehr wenig und sehr viel zugleich. Wenig, weil unsere Motivation sicher weitab von jeglicher Karikatur der Weiblichkeit liegt und viel, weil sie ihre eigene Identität leben. Ich hab mich prächtig amüsiert. Und, ich mag auch die Tunten, genau so wie ich jeden mag, der wie ich bemüht ist, sein eigenes Ich zu ergründen und zu leben. Unter dem Strich: ein schönes Erlebnis und jederzeit empfehlenswert. Einige Bilder könnt ihr unter dem Zweig TransSisters auf unserer HP betrachten.
In der vergangenen Woche hab ich eine ganze Menge Post (E-Mail) erhalten. Immer mehr Transgender aus gesamt Deutschland und dem Umland von Berlin fragen an, ob und wie wir, die TransSisters, bei ihrem Outing und ihrer weiteren „Perfektion“ behilflich sein können. Und solche Post geht auch bei den anderen Mädels ein, die sich auf unserer Seite vorstellen. Mir ist schon klar, dass die Suche nach eigener Identität und der Mut, diese Identität zu leben, ein gewisses Umfeld benötigen. Ich selbst war vor etwas über einem Jahr sehr froh, auf Menschen gestoßen zu sein, die mir mut gemacht und mich einfach nur akzeptiert haben. Ich weiß wirklich nicht, was mit mir heute wäre, wenn ich nicht auf die heutigen TransSisters gestoßen wäre. Wir haben in den vergangenen Wochen die Sache mit der direkten und persönlichen Unterstützung für all die Interessenten lange und immer wieder diskutiert und sind zu dem Schluss gekommen, dass wir nicht die gesamte Palette der oftmals erforderlichen Beratungs- und Unterstützungsarbeit leisten können.
Wir sind eine Gruppierung von Transgendern in Berlin, die ihr Leben gemeinsam gestalten und sich in soweit auch praktische Unterstützung leisten. Wir sind keine Selbsthilfegruppe oder Beratungsstelle für Transsexualität oder Transvestismus im klassischen Sinne, derer gibt es in fast allen großen Städten. Ich, aus meiner Sicht kann den Berliner Sonntags-Club dafür nur wärmstens empfehlen. Es gab eine Zeit für mich, da war eine sach- und fachkundige Beratung für mich überlebenswichtig und die dort gesammelten Erkenntnisse letztlich Grundlage für die Entscheidungen über mein weiteres Leben.
Ich stelle mir das Leistungsangebot für Transgender eher zweistufig vor. Auf der einen Seite steht die Beratung und Findung durch die bekannten Vereine und Selbsthilfegruppen und auf der zweiten Stufe gibt es Gruppierungen, wie die TransSisters, die einfach nur leben und sich dabei unterstützen. Sicher, die Grenzen sind fließend. Ich kann das an einigen unserer Schwestern beobachten und weiß aus eigener Erfahrung, dass auch ich gute Freundinnen und Freund brauche um mich in dieser Welt zu verwirklichen. Hinzu kommt, dass die TransSisters wirklich nur eine lose Gruppierung ohne jeglichen organisatorischen Rahmen sind (alle sind berufstätig) und für weitergehende Beratungen einfach der dafür erforderlichen zeitlichen Rahmen nicht vorhanden ist. Dennoch, jede und jeder, der zu uns kommt, wird mit offenen Armen aufgenommen und jede(r ), die eine direkte oder moralische Unterstützung braucht hat die bisher immer erhalten. Die TransSisters können nicht nur tanzen, sie können auch reden, zuhören und (das ist das wichtigste) sie können verstehen. Ich kann also jedem, der seine Ambitionen als Transgender ausleben will, nur empfehlen mal bei uns vorbei zu schauen. Toleranz, Verständnis und Spaß sind garantiert.
Und dann gibt es, wie soll es auch anders sein, auch nachdenkliche Post. Eine wirklich liebe Freundin schreibt dieser Tage, dass ihr Outing immer mehr Kreise zieht und sie sich so langsam Gedanken machen muss, wie wohl ihr (wirklich konservativer) Arbeitgeber auf entsprechende Nachrichten, was der Topp-Angestellte in seiner Freizeit alles treibt, wohl reagieren würde. Nun ist sie auf die Idee gekommen, sich prophylaktisch von anerkannter Stelle Transsexualität bescheinigen zu lassen, denn das ist eine anerkannte Krankheit und nicht einfach nur eine perverse Ausschweifung. So könnten vermutliche Kündigungsabsichten vereitelt, oder zumindest erschwert werden.
Clever! Aber, was ist denn das für eine Welt? Ich könnte rasend werden! Da flüchtet sich der für mich reinste Mensch in einen rechtlichen Winkelzug, nur weil er gern Frauenkleider trägt. Er (sie) tut keinem Menschen etwas zu leide, lebt einfach sein Leben und kann es doch nicht leben. In mir sind Trauer und Zorn und doch ein wenig Zuversicht, dass die Sache dann doch noch gut ausgeht. Ich selbst merke ja immer wieder, dass ich bei meinen Ausflügen in die Öffentlichkeit mehr mit Sympathie und Freude betrachtet, als dass ich angefeindet werde. Warum das auch immer so ist, es tut mir gut und macht mir Mut. Ich denke in diesem Zusammenhang an einen Ausflug auf den Potsdamer Platz am Anfang der vergangenen Woche. Sylvia hat die Situation treffend zusammen gefasst: „Wenn ich sonst hier lang gehe sehe ich Köpfe von hinten und von der Seite, heute sehe ich nur Gesichter“. Aufmerksamkeit, na gut und „schräger Vogel“ auch, aber auch einfach akzeptiert in unserer Lebensweise. Mir hat dieser Ausflug gut getan.
Gestern war mal wieder eine private Party angesagt – Alice und Beatrice hatten zum Grillabend geladen und alle haben etwas mitgebracht. Ich denke, der kleine Berliner Vorort wird noch lange darüber nachdenken, was das wohl für eine schräge Truppe war, die sich da (wegen der extrem unsommerlichen Witterung) zum Teil im Pelz am Grill gescharrt hat. Aber Spaß gemacht hat es allemal. In trauter und altbekannter Runde gab es viel zu Erzählen und natürlich auch viel zu Essen und zu Trinken. Ein gelungener Abend, an dem auch wieder neue Projekte geschmiedet wurden – ich werde sicher bald darüber berichten. Natürlich gibt es auch ein paar Bilder davon, ich hoffe, dass ich die Zeit finde, sie in den nächsten Tagen zu veröffentlichen.
So, jetzt ist aber genug, ich will noch einige Vorbereitungen für die nächste Woche treffen.
Ich wünsche Euch allen eine erfolgreiche Woche.
Viele leibe Grüße
Sabine
Hallo liebe Schwestern und Freunde,
ich hatte schon befürchtet, dass der Sonntag vergeht, ohne dass ich eine Möglichkeit habe, diese Mail abzusetzen. Ich mühe mich gerade den zweiten Tag mit der Komplettinstallation meines neuen Rechners und habe inzwischen mindestens 100 mal das Startlogo von Windows betrachtet. Ein Wunder, dass ich meine nicht gerade wohlwollenden Gedanken gegenüber einem gewissen Softwarehersteller nicht in die Tat umsetze. Völlig entnervt und technisch auf ein Minimum eingeschränkt heute eine eher kurze Nachricht - ich hoffe, dass ich den FTP Zugang zu unserer HP bald in die Reihe bekomme und dann wieder voll funktionsfähig bin.
Ein wirklich "lebhaftes" Wochenende, und ereignisreich zudem.
Gestern waren der TransSisters 18 (in der Anzahl) mal wieder in Carolas Treff und haben wohl den Abend umsatzmäßig gerettet. Mal ohne Häme. Dass eine der für mich wichtigsten Pionierlinnen der Transenszene Berlins so wenig Zulauf hat, daher inzwischen die Öffnungszeiten für ihren Treff auf eine Veranstaltung im Monat reduzieren musste, tut mir irgendwo weh. Denn genau dort habe ich die für mich wichtige persönliche Erfahrungen gesammelt und meine heute besten Freunde und Freundinnen kennen gelernt. Interessant: ich hatte ein kurzes Gespräch mit einem Reporter (sagt man das noch?) von der Berliner BZ, der beabsichtigt in der Wochenendausgabe in drei Wochen über die Transgenderproblematik zu berichten. Nun ist die BZ nicht gerade meine Zeitung, doch sie wird von sehr vielen Leuten gelesen und wenn sie über die TransSisters lesen, dann ist das gut. Finde ich jedenfalls und habe alle seine Fragen so gut das in der Kürze der Zeit möglich war, beantwortet. Wir wollen hoffen, dass sich die uns wichtigen Inhalte auch im Artikel wieder finden.
Sonst gab es bei Carola (wie leider schon zu oft) viel zu laute Musik, viel zu wenig Gäste und ein viel zu hohen Eintrittspreis für viel zu wenig Gegenleistung (nämlich nichts) Schade. Doch wie schon einmal erwähnt, es ist Carolas Geschäft, wer weiß, ob es jemand besser könnte. Ich befürchte nur, dass die TransSisters wohl eher zurückhaltend mit weiteren Besuchen sind.
Weil wir gerade bei dem Pressethema sind: Das kleine Heftchen "TransGenderLive" - viele bunte Schmetterlinge, hat sich entschlossen über die TransSisters zu berichten. Ich stehe mit dem Herausgeber, Charis Berger, seit einiger Zeit in Verbindung und habe dieser Tage auch mal ein Probeexemplar erhalten. Mein lieber Mann (Frau!)! Wer weiß, was es für eine Mühe macht regelmäßig Texte zu schreiben, kann in etwa nachvollziehen, welch eine Arbeit dahinter steckt. Nicht, dass ich mich hier jede Woche zur Arbeit zwingen muss, aber alles braucht seine Zeit und muss dann noch in Worte umgesetzt werden - und ich schreibe regelmäßig nur diese eine Mail. Charis liefert dagegen auf über 60 Seiten sachliche und zum Teil gut recherchierte Hintergrundinformationen zu allen Themen unseres Lebens. Das gefällt mir, wenngleich in Sachen Gestaltung und Themenvielfalt sicher das Maximum noch nicht erreicht ist. Aber meine Ideen und Gedanken werde ich ihr noch persönlich mitteilen. Eine Empfehlung ist diese Zeitung und auch die HP unter www.transgenderlife.de allemal (und ich habe dadurch keine persönlichen Vorteile). Schaut doch mal rein, es ist für jede und jeden etwas dabei.
Soviel zur Pressearbeit. Ist doch schon was, oder?
In Sachen Sommerparty ist endlich eine Bewegung zu sehen. Eine mögliche Lokalität wurde gefunden und erste Gespräche geführt. Doch, wenn nur "Weiber" zusammen sind (und die "Quasiweiber" sind sicher nicht die Einfachsten) gibt es dann immer noch mal Probleme im Verständnis der geschäftlichen Kompetenz und Methoden der Verhandlungsführung. Nun ja, life is life. Wer diese Bemerkung nicht versteht braucht sich nicht zu grämen, doch verkneifen konnte ich’s mir wirklich nicht. Ich halte Euch auf jeden Fall auf dem Laufenden, damit Ihr Euren Besuch bei uns noch recht zeitig planen könnt.
Wenn Ihr denkt, heute gibt es nichts Nachdenkliches zu berichten, dann irrt Ihr. Nur, dass ich darüber nicht sprechen möchte. Jeder Mensch hat so seine inneren Grenzen, auch seinen Freunden gegenüber und auch seiner Partnerin (oder Partner). Und wer kann schon ganz feine und differenzierte Gefühle in Worte fassen, die dann auch noch von der ganzen Welt (jetzt kommt mein Größenwahn!) gelesen werden können.
Doch ich bleib Euch treu und bin bereit für diese Treue an einem Tag 100 mal das Windows - Startlogo zu sehen. Und sehen werden wir uns alle hoffentlich auch einmal.
Seid also ganz lieb gegrüßt bis zur nächsten Woche
Eure Sabine
